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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL – Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Universitt Siegen, Veranstaltung: Seminar zu ausgewhlten Problemen von Rechnungswesen und Controlling, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die traditionelle deutsche Rechnungslegung nach HGB weist offenkundig zahlreiche Schwachpunkte auf, die u. a. auf die Anwendung des im HGB-Abschluss ausgeprgten Vorsichtsprinzips zurckzufhren sind. ber die Bercksichtigung der handels- und steuerrechtlichen Vorschriften wird durch die Mglichkeit der Legung stiller Reserven bisher groer Einfluss auf den Vermgens- und Erfolgsausweis genommen. Dies fhrt zu einer Verzerrung der Vermgens-, Finanz- und Ertragslage und wirkt sich aus der Sicht eines (potentiellen) Investors negativ auf dessen Investitionsentscheidung aus. Aus diesem Grund wird die Forderung nach einer Vereinheitlichung der internationalen Rechnungslegung zunehmend schrfer. Die Existenz stiller Reserven und die damit verbundene unvollstndige Darstellung der Vermgens- und Ertragssituation haben daher zu einer intensiven Diskussion um die Internationalisierung des deutschen Rechnungslegungssystems gefhrt. Vor diesem Hintergrund erfreuen sich die internationalen Rechnungslegungsnormen, wie z. B. die IFRS, zunehmender Beliebtheit. Bei den IFRS handelt es sich, im Gegensatz zum glubigerschutzorientierten HGB, um ein informationsspezifiziertes Rechnungslegungssystem mit prognostischem Charakter. Es soll u. a. (potentiellen) Investoren einen tiefen Einblick in die tatschlichen wirtschaftlichen Verhltnisse des Unternehmens geben, was eigentlich die Vermeidung stiller Reserven implizieren sollte. Aufgrund dieser Zielrichtung sind die IFRS daher oft mit der Voreinschtzung verbunden, nicht durch stille Reserven verzerrt zu sein. In dieser Arbeit soll zunchst die Entstehung stiller Reserven dargestellt werden. Anhand ausgewhlter




