Description
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL – Controlling, Note: 1,7, Europa-Universitt Viadrina Frankfurt (Oder), Sprache: Deutsch, Abstract: Der ffentliche Rundfunk in Deutschland steht seit der Einfhrung des dualen Rundfunksystems durch das dritte und vierte Rundfunkurteil des Bundesverfassungsgerichts Mitte der 80er Jahre in direkter Konkurrenz zu privaten Rundfunkanstalten. Im Laufe dieser Koexistenz ist der ffentliche Rundfunk einem steigenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt, der sich auf verschiedene Weise uert. Zum einen hat der ffentliche Rundfunk, im Vergleich zu den Zeiten ohne private Konkurrenz, weit ber die Hlfte seiner Werbeeinnahmen eingebt. Zum Anderen fhrt die steigende Senderanzahl zu immer mehr Konkurrenz auf dem Beschaffungsmarkt, was sich in explodierenden Preisen fr attraktive Lizenzen und signifikante Kostenerhhungen fr Eigen- und Auftragsproduktionen widerspiegelt. Der Kostendruck, der sich aus dem Wettbewerb fr den ffentlichen Rundfunk ergibt, kann auf Dauer nicht durch eine einseitige Verbesserung der Einnahmenseite bzw. weitere berproportionale Erhhungen der Rundfunkgebhr gelst werden. Dies zeigt auch die Auseinandersetzung bei der jngsten Gebhrenerhhung Anfang 2005. Hierbei ist zum ersten Mal eine vorgeschlagene Erhhung um monatlich 1,09 am politischen Widerstand der Bundeslnder gescheitert und lediglich eine Erhhung um 88 Cent verabschiedet worden. Erhhungen der Rundfunkgebhr passen nicht mehr in eine Zeit der wirtschaftlichen Stagnation und knnten die Legitimation des ffentlichen Rundfunks aus Brgersicht immer weiter in Frage stellen. Da zu erwarten ist, dass die Einnahmenseite in der nheren Zukunft weitgehend fix bleiben wird, gilt es an der Ausgabenseite anzusetzen bzw. die Wirtschaftlichkeit des ffentlichen Rundfunks durch Effektivitt- und Effizienzsteigerungen zu verbessern. Ein in der Privatwirtschaft uerst erfolgreicher Ansatz des Kostenmanagements auf hochkompetitiven Mrkten, das Target




