Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL – Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3 – 1,7, Universitat Bayreuth, Veranstaltung: Seminar zur Rechnungslegung – Aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen in der nationalen und internationalen Rechnungslegung, 57 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Tendenz zur Verbriefung von Krediten und anderen Vermoegensgegenstanden gehoert zweifelsohne zu den auffalligen Entwicklungen an der Kapitalmarkten der letzten Jahrzehnte. Ausgehend von der erstmaligen Verbriefung (Securitization) ameri-kanischer Hypothekenkredite in den 70er Jahren hat sich erst seit dem Ende der 90er Jahre in Europa ein Markt entwickelt.1 Sowohl im Volumen der Transaktionen, als auch hinsichtlich der Anzahl der Asset-Klassen hinkt der europaische Verbriefungsmarkt seinem amerikanischen Pendant erheblich hinterher.2 Von der Begebung von forderungsbesicherten Wertpapieren – Asset Backed Securities – profitieren einerseits die Investoren mit einem vergleichsweise geringen Risiko, da die Vermoegenswerte im Rahmen eines True Sale vom Verausserer, dem Originator, abgetrennt werden und somit isoliert am Kapitalmarkt platziert werden. Andererseits ermoeglicht es den Unternehmen eine gunstige Refinanzierungsmoeglichkeit, die zudem die Ausnutzung des Porfolioeffekts erlaubt.3 Diese bilanzneutrale Finanzierung gestat-tet den Unternehmen weit reichende Moeglichkeiten des Bilanzmanagements und somit Einfluss auf die Bonitat zu nehmen. Im Folgenden soll die Bilanzierung dieser Strukturen aus der Perspektive eines Kon-zerns nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) dargestellt werden. Hierfur ist zunachst die grundsatzliche Funktionsweise mit den involvierten Akteuren darzustellen. Die vielfalti-gen und fur die Bilanzierung bedeutsamen Ausgestaltungsmoeglichkeiten werden erlautert. Der Hauptteil beschaftigt sich mit der Abbildung von ABS-Strukturen im handelsrechtlichen Bilanzabschluss. Im Blickpunkt stehen hier die Forderungen als Verbriefung




