Description
Die zunehmende Liberalisierung des globalen Handels fhrt dazu, dass nationale Mrkte zwangslufig auch fr auslndische Produkte geffnet werden. Die einzelnen Anbieter sind in der Folge auf ihren heimischen Mrkten einem verstrkten Wettbewerb sowie unter Umstnden unfairen Handelspraktiken ausgesetzt. Mit dem Antidumpingrecht stellt die Welthandelsorganisation (WTO) ihren Mitgliedern Instrumentarien zum Schutz gegen solche unfairen Handelspraktiken zur Verfgung. Die GATT/WTO-Vorgaben knnen die Mitgliedstaaten in ihren jeweiligen nationalen Vorschriften umsetzen. Die europischen und US-amerikanischen Antidumpinggesetze stellen weltweit die beiden wichtigsten Antidumpingsysteme dar. An ihnen richten sich neu eingefhrte Antidumpinggesetze anderer Staaten aus. Doch trotz dieser engen Handelspartnerschaft zwischen beiden Staaten existieren noch immer nationale Unterschiede, darunter auch umstrittene Verfahren und Rechtsvorschriften, die in dem Ruf stehen, den Handel und das internationale Investment zu behindern. Wie kaum ein anderer Bereich des internationalen Wirtschaftsrechts muss sich daher sowohl das europische als auch das amerikanische Antidumpingrecht mit scharfer Kritik auseinandersetzen, die zuweilen sogar die Rechtfertigung fr ein gesondertes Antidumpinginstrumentarium in Frage stellt.Lena Harmann gibt in ihrer vorliegenden Studie einen umfassenden berblick ber Inhalte, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der US-amerikanischen und europischen Antidumpingvorschriften im Verhltnis sowohl zueinander als auch zu den GATT/WTO-Vorgaben. Dabei untersucht sie einerseits den positiven Beitrag, andererseits auch die hemmenden Auswirkungen dieser jeweiligen Rechtsumsetzungen auf die Liberalitt des Welthandels und zeigt, jeweils unter Bercksichtigung der juristischen Folgen und Mglichkeiten, Verbesserungsvorschlge zur Eingrenzung dieser umstrittenen Problematik auf. Die Autorin studierte Wirtschaftsrecht (LL.B.) und Rechtswissenschaften an der Universitt Osnabrck und absolvierte ihr Erstes Juristisches Staatsexamen im Oktober 2008.Zudem absolvierte sie den Masterstudiengang Consumer Health Care (M.Sc.) an der Berliner Charit im September 2009 und nahm im Mai 2009 ein Promotionsstudium an der Bucerius Law School in Hamburg auf. Derzeit ist sie an der Columbia Law School in New York eingeschrieben und arbeitet dort weiter an ihrer Promotion.




