Description
Mehr als drei Jahrhunderte lang bestand die afrikanische Sklaverei in Brasilien fort und strukturierte die sozialen Beziehungen des Landes. Nach der Abschaffung der Sklaverei verdeckte der von den intellektuellen Eliten des Landes gefhrte Diskurs, der auf dem Mythos der Rassendemokratie beruhte, die Unterdrckungssituation, in der die schwarze brasilianische Bevlkerung noch heute lebt. In den Schulen hat der Geschichtsunterricht, der sich selbst als befreiend darstellt, oft zur Aufrechterhaltung von Vorurteilen beigetragen. Auf der Grundlage eines theoretischen Rahmens, der sich auf Gramsci und Jorn Rsen sttzt, zeigt Henrique Ferreira Pacini die Widersprche zwischen einem auf dem liberalen Eurozentrismus basierenden schulischen Geschichtslehrplan und den neuen Erzhlungen auf, die durch die brasilianische Gesetzgebung zu ethnisch-rassischen Beziehungen eingefhrt wurden.




