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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL – Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universitt Kassel (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Innovation I und II, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Einfhrung von DRGs, genauer gesagt G-DRGs (German Diagnosis Related Groups) auf Basis der Ar-DRGs (Australian refined Diagnosis Related Groups) ist aus Sicht der Kostentrger, d.h. der Krankenkassen und der Beitragszahler lngst berfllig. Krankenhuser sollen ihre Vergtung nicht mehr fr vorgehaltene bzw. belegte Betten erhalten, sondern pauschaliert nach “Fall” und Diagnose. Hintergrund dafr ist die Erkenntnis, dass mehr als 80% aller Krankheiten in gleicher oder vergleichbarer Art und Weise behandelt werden knnen, unabhngig davon, in welchem Krankenhaus die Therapie erfolgt. Doch selbst in Australien, das sich bei der Einfhrung von Fallpauschalen Anfang der neunziger Jahre an den USA orientierte, wird nicht komplett ber Fallpauschalen abgerechnet. 70% des Budgets werden dort ber Fallpauschalen abgerechnet. 30% aber ber andere finanzielle Leistungen. In Deutschland soll allerdings das Abrechnungssystem nicht wie in Australien ber einen Verlauf von nahezu einem Jahrzehnt, sondern nach einer bergangsfrist von nur einem Jahr (2003 optional, ab 2004 verbindlich) eingefhrt werden. Das wrde eine Einfhrung in Rekordzeit bedeuten. Dabei muss jedoch angemerkt werden, dass das neue Abrechnungssystem so neu doch nicht ist, u.a.O. auch noch genauer auf eine Diskussion in Deutschland ber die Einfhrung von DRGs nach amerikanischem Vorbild eingegangen werden wird, die in den 80er Jahren gefhrt wurde. Sicher ist, dass die knapp 2000 deutschen Krankenhuser unter Druck stehen. 2003 ist eine Nullrunde fr die Einnahmen vorgesehen. Gleichzeitig fordert Verdi 3% mehr Lohn fr die ungefhr 1 Million im Krankenhaussektor Beschftigten. Das neue Abrechnungsmodell erhht den Druck auf die Kliniken weiter. Die Vernderungen, die sich im Krankenhausinformationssystem und pauschal gesagt bei der “Abrechnung” ergeben, werden ebenfalls beleuchtet. Zuletzt wird behandelt inwiefern Krankenhuser innovativ auf die neuen Anforderungen reagieren knnen, um weiterhin zu bestehen.




