Description
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL – Controlling, Note: 1,8, Universitt Bremen (Institut fr Seeverkehrswirtschaft und Logistik), 152 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung fhrt dazu, dass Unternehmen einem kontinuierlich wachsenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind. Fortschreitende Globalisierung, sich stndig verkrzende Lebenszyklen sowie stark ausgeprgte Kufermrkte zwingen die Unternehmen, der steigenden Komplexitt und Dynamik mit Differenzierung oder Spezialisierung zu entgegnen. Dieser Wandel bedingt eine stark strategisch ausgerichtete und flexible Unternehmensfhrung. Zur Untersttzung werden Controlling-Strukturen eingefhrt oder ausgebaut, um die Koordination der Fhrungssysteme zu bernehmen. Aus dieser Erkenntnis entstanden Wertschpfungspartnerschaften, die eine durchgngige Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschpfungskette zur gemeinsamen Verbesserung der Wettbewerbsposition ermglichen. Dieses fhrte dazu, dass ganze Unternehmensnetzwerke in gegenseitigem Wettbewerb stehen und die Supply Chain als strategischer Wettbewerbsfaktor angesehen wird. Eine deutliche Zukunftsorientierung und Kundenfokussierung mit Hilfe von feed-forward-Strategien spielen dabei eine wesentliche Rolle. Das fr derartige Wertschpfungspartnerschaften notwendige Supply Chain Management umfasst sowohl Managementaufgaben bezglich der Material- und Informationsflsse als auch die Steuerung und Koordination der Unternehmenskooperationen. Im Vordergrund aller Aktivitten stehen die Wnsche und Bedrfnisse des Endkunden innerhalb der Wertschpfungskette. Um innerhalb des Supply Chain Managements die Ebene rationaler Entscheidungsfindung zu untersttzen und langfristige Effizienzsteigerungen bzgl. Kosten, Qualitt und Zeit zu erzielen, wird das strategische Supply Chain Controlling eingefhrt. Dabei ist es von grter Wichtigkeit, die Ziele und Aufgaben der Unternehmenskooperationen genau zu definieren, um sie zielorientiert durch alle Kooperationspartner umsetzen zu knnen. Es ist stets zu bercksichtigen, dass vorhandene innerbetriebliche Controlling-Konzepte nicht ohne weiteres auf die unternehmensbergreifenden Kooperationen zu bertragen sind. Dieses bedingt die Weiterentwicklung des Supply Chain Controlling sowohl in funktionaler und institutioneller als auch in instrumenteller Hinsicht. Eine Weiterentwicklung des bis dato noch bei weitem nicht vollstndigen Methoden- und Instrumentensets innerhalb des strategischen Supply Chain Controllings kann in Zukunft einen wesentlichen Steuerungsimpuls fr das Supply Chain Management geben.




