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Internationale Rechnungslegung im Krankenhaus

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Internationale Rechnungslegung im Krankenhaus, Thomas, 9783867468299

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL – Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1.3, Hochschule fr Technik und Wirtschaft Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gesundheitsmarkt unterliegt einem erheblichen Anpassungsdruck an sich verndernde Marktgegebenheiten und gesetzliche Rahmenbedingungen. Dem steigenden Bedarf an Gesundheitsleistungen stehen staatliche Sparmanahmen gegenber. Darber hinaus engen rechtliche Faktoren, ein Vergtungssystem auf Fallpauschalenbasis sowie der Vorrang der ambulanten vor der stationren Behandlung, den Marktteilnehmer auf dem Gesundheitsmarkt ein. Mit zunehmendem Wettbewerb und mangelnder Investitionsfhigkeit der ffentlichen Hand steigt der Privatisierungs- und Finanzierungsdruck auf Krankenhuser in ffentlich-rechtlicher und freigemeinntziger Trgerschaft. Damit gewinnt die Umstellung auf die Rechnungslegung nach den IFRS auch fr Krankenhuser an Bedeutung. Aufgrund des besonderen ffentlichen Interesses, der ffentlichen Frderung und der Notwendigkeit besonderer Bilanzierung bzgl. ffentlicher Zuschsse gelten fr Krankenhuser besondere Vorschriften. Neben dem HGB folgt die Rechnungslegung vorrangig den Vorschriften der Krankenhausbuchfhrungsverordnung (KHBV). Die Einfhrung der Entgeltform ?Fallpauschale? wirft die Frage nach der Bilanzierung der ?berlieger?, der Patienten, deren Behandlung am Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen ist, auf. Ziel dieser Arbeit ist es, die mgliche Umsetzung internationaler Vorschriften fr Krankenhuser unter Bercksichtigung der fr sie geltenden besonderen Vorschriften und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf Bilanzierung und Bewertung in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung darzustellen. Fr ambulante, stationre und rehabilitive Versorgungssektoren gelten unterschiedliche Finanzierungs- und Abrechnungssysteme: Monistische, dualistische und trialistische Finanzierung, Gebhren, Fallpauschalen, Pflegestze, Mischformen. Die Eingrenzung des Themas auf ausschlielich Krankenhuser im stationren Sektor ist erforderlich, um die Ausfhrungen in einem bersichtlichen Rahmen zu halten. Die ebenfalls zum stationren Sektor gehrenden Vorsorge- bzw. Rehabilitationseinrichtungen und Pflegeheime unterliegen weit weniger der Regulierung durch den Staat. Ebenso werden Krankenhuser, fr die die Krankenhausbuchfhrungsverordnung (KHBV) nach 1 Abs. 2 nicht gilt, z.B. Bundeswehrkrankenhuser, nicht betrachtet. Auf Besonderheiten der internationalen im Vergleich zur handelsrechtlichen Rechnungslegung, die keine krankenhausspezifischen Sachverhalte tangieren, wird im Rahmen dieser Arbeit nicht eingegangen.

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