Description
Die innere Welt eines jeden Menschen, seine Subjektivitt, wird in der Interaktion mit anderen konstruiert und manifestiert sich auch dort. Die Existenz des “Ich” hngt von einem “Du” ab, die sich in gegenseitiger Interaktion gegenseitig konstruieren und reflektieren. Die Erziehung ist von Natur aus ein intersubjektives Phnomen und setzt voraus, dass die an ihren Prozessen Beteiligten dem anderen zur Verfgung stehen, denn das Lehren geht ber die Technik hinaus: Es mobilisiert denjenigen, der lehrt, aus der Wiedergewinnung des Gelernten, des Erlebten, seiner Beziehungen, seiner Gefhle heraus und lst so beim anderen eine Vernderung aus. Diesem Aspekt des Berufslebens des Lehrers sollte in der pdagogischen Diskussion im Hinblick auf die Qualitt der Bildung die grte Bedeutung beigemessen werden. In der Studie wurde daher versucht, die Bedeutung und den Sinn der Intersubjektivitt im Berufsleben der Lehrer zu verstehen, wobei Intersubjektivitt als eine Erfahrung zwischenmenschlicher Mitbeteiligung verstanden wird, die durch die Art und Weise gekennzeichnet ist, in der sich die Menschen wirklich begegnen und sich gegenseitig hingeben, gem den Konzepten von Autoren wie Gabriel Marcel und Barten. Da es sich um ein spezifisches Thema der Phnomenologie handelt, wurden auch Friedrich Hegel, Edmund Husserl und Alfred Schutz als untersttzende Theorien herangezogen.




