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Steuerbilanzen: Rechnungslegung ALS Messung Steuerlicher Leistungsfhigkeit

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Steuerbilanzen: Rechnungslegung ALS Messung Steuerlicher Leistungsfhigkeit, Manfred Bruhn, 9783409170017

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Rechnungslegung als Me~sung steuerlicher Leistungsfahigkelt anzusehen, ist dem wirtschafts- und steuerwissenschaftlichen Denken heute noch fremd: Finanzwissenschaftliche Untersuchungen erortern die Ma~grolkn steuerlicher Lei stungsfahigkeit im wesentlichen nur hinsichtlich ihrer artma~igen Bestandteile. In gleicher Weise vernachlassigt die Wissenschaft vom Steuerrecht (und die vom Han delsrecht) die Rechnungslegung. Sobald Einzelfragen erortert werden, bauen die juristischen Argumente entweder auf vorwissenschaftlichen Inhalten von Gewinn, Einkommen, Vermogen und anderen M~gro~en personlichen Wohlstands auf oder sie folgen der betriebswirtschaftlichen Tradition. Die betriebswirtschaftliche Bilanzlehre gibt zwar eine Fiille von Antworten auf Einzelfragen der Gewinnermittlung, aber in einer recht unbefriedigenden Weise: Ausschlie~lich von der Handelsbilanz ausgehend (oft nur von der aktienrechtlichen Rechnungslegung) wird auch noch ein dem Handelsrecht fernliegendes Bilanzziel zugrundegelegt: der Gewinn sei als Ma~stab der Wirtschaftlichkeit zu verstehen (nur wenige Autoren vermeiden dies). Und nicht selten werden Grundsatzfragen aus geklammert und die Antworten ganzlich nach der Interessenlage der rechnungs legenden Unternehmung vorgetragen, anstatt Rechnungslegu.ng als Werkzeug zur Wissensvermittlung im Kampf urn die Verteilung von Reichtum und Macht auf zubauen, und zwar von den berechtigten Anspriichen der Empfanger der Rechnungs legung her. A. Gleichmigkeit der Besteuerung als Richtschnur fr die Gestaltung von Steuerbemessungsgrundlagen.- I. Zwecke der Besteuerung und steuerliche Gerechtigkeit.- a) Der fiskalische Zweck der Besteuerung und das Problem steuerlicher Gerechtigkeit.- b) Der wirtschaftspolitische Zweck der Besteuerung und das Problem steuerlicher Gerechtigkeit.- c) Ist es berhaupt sinnvoll, steuerliche Gerechtigkeit anzustreben?.- II. Steuerliche Gerechtigkeit als Wahrung der formalen und inhaltlichen Gleichmigkeit der Besteuerung.- a) Die drei Einzelfragen “steuerlicher Leistungsfhigkeit”.- b) Das Problem der Magren fr steuerliche Leistungsfhigkeit und die Wahl der Steuerarten.- c) Die drei Einzelgrundstze innerhalb der Gleichmigkeit der Besteuerung.- d) Die Wahrung der formalen und inhaltlichen Gleichmigkeit der Besteuerung durch das Steuerrecht.- B. Einkommen als Magre steuerlicher Leistungsfhigkeit.- I. Abgrenzung des Einkommens zu Vermgen, Kapital, Gewinn, Reinertrag.- II. Einkommen als Ma der objektiven oder einer subjektiven Leistungsfhigkeit?.- a) Persnliche Abzge bei der Bemessungsgrundlage,,Einkommen”?.- b) Selbstnutzung des Vermgens im Haushalt und Selbstnutzung der Arbeitskraft als Teile des Einkommens?.- III. Der Umfang des wirtschaftlichen Einkommens bei vorausgesetzter nomineller Kapitalerhaltung.- a) Einkommen als auf die Person bezogene Summe von Reinertrgen.- b) Die drei Varianten der Lehre vom Einkommen als auf die Person bezogener Reinvermgenszugang.- c) Reinertrag, Reinvermgenszuwachs oder realisierter Reinvermgenszugang?.- d) Einkommen als realisierter Reinvermgenszugang und die daraus folgenden Anforderungen an die Gewinnermittlung: die Ableitung “zielentsprechender Grundstze ordnungsmiger Buchfhrung”.- 1. Das reine Realisationsprinzip.- 2. Das Imparittsprinzip.- 3. Das Periodisierungsprinzip.- 4. Das Prinzip, Ermessen risikoneutral zu handhaben.- 5. “Grundstze ordnungsmiger Gewinnermittlung”, Vermgensvergleich und Einnahmenberschurechnung.- IV. Exkurs: Wirtschaftliches Einkommen und zu erhaltendes Vermgen.- a) Alternativen der Vermgens- bzw. Kapitalerhaltung als Voraussetzung fr das Vorliegen von Einkommen.- b) Der Einkommensbegriff in einer Wirtschaft mit technisch-wirtschaftlichem Wandel: Ertragswerterhaltung.- c) Der Einkommensbegriff in einer stationren Wirtschaft: nominelle Kapitalerhaltung.- d) Der Einkommensbegriff in einer stationren Wirtschaft mit Inflation: reale Kapitalerhaltung.- e) Der Einkommensbegriff in einer Wirtschaft mit Preisschwankungen: Substanzerhaltung.- 1. Das Problem der inflatorischen Finanzierungslcke im einzelnen.- 2. Kritik der herkmmlichen Brutto- und Nettosubstanzerhaltung.- 3. Zahlungsrechnung mit Erhaltung des Anfangsinventars.- f) Zu erhaltendes Vermgen, Einheitlichkeit der Rechtsordnung und Gleichmigkeit der Besteuerung.- g) Einkommen als realisierter Reinvermgenszugang oder als Einnahmenberschu bei Anfangsinventarerhaltung: Kann eine Reform der steuerlichen Gewinnermittlung zugleich der handelsrechtlichen Rechnungslegung neue Bahnen ffnen?.- V. Wirtschaftliches Einkommen und zu versteuerndes Einkommen.- a) Vergleich der Vorstellungen vom wirtschaftlichen Einkommen mit den Ermittlungsmethoden des Einkommensteuergesetzes.- b) Nachprfbarkeit der Rechnungslegung als Voraussetzung fr die steuerliche Einkommensermittlung.- 1. Kreis der Buchfhrungspflichtigen.- 2. Buchfhrungstechnik.- 3. Bestandsaufnahme (Inventur).- 4. Aufzeichnung des Wareneingangs und Warenausgangs.- 5. Bilanzberichtigung und Bilanznderung.- 6. Verste gegen die Rechnungslegungsvorschriften und ihre Folgen.- C. Einkunftsermittlung ber den Vermgensvergleich nach 5 EStG: die Steuerbilanz.- I. Bilanzinhalt.- a) Steuerbilanz und steuerliche Ergnzungsbilanz.- b) Bilanzfhige Wirtschaftsgter und wirtschaftliche Lasten.- 1. Das Problem.- 2. Die gesetzliche Regelung.- aa) Steuerrecht.- bb) Handelsrecht.- 3. Aktivierung nach handelsrechtlichen GoB und Steuerrechtsprechung.- aa) Handelsrechtliche Aktivierung von “Vermgensgegenstnden”.- bb) Steuerrechtliche Aktivierung von “bilanzfhigen Wirtschaftsgtern”.- 4. Passivierung nach handelsrechtlichen GoB und Steuerrechtsprechung.- aa) Handelsrechtliche Passivierung von “Schulden” und “Verlustvorwegnahmen”.- bb) Steuerrechtliche Passivierung “wirtschaftlicher Lasten”.- 5. Kritik.- c) Das Problem der wirtschaftlichen Zugehrigkeit.- d) Die Abgrenzung von Betriebsvermgen und Privatvermgen.- II. Bilanzbewertung.- a) Vergleich der Bewertungsvorschriften des Einkommensteuerrechts mit denen des Handels-und Gesellschaftsrechts.- b) Anschaffungskosten.- c) Herstellungskosten.- 1. Steuerrechtliche Regelung.- 2. Kritik.- d) Teilwert.- 1. Der Grundgedanke.- 2. Die gegenwrtige Praxis.- 3. Die Fragwrdigkeit der sogenannten “Teilwertvermutungen”.- 4. Kritik.- III. Einzelfragen.- a) Grundvermgen.- 1. Abgrenzung zu beweglichen Sachanlagen.- 2. Abschreibungsausgangsbetrag.- 3. Nutzungsdauer und Abschreibungsverfahren im Regelfall.- 4. Besondere Abschreibungsvergnstigungen bei Gebuden.- b) Bewegliche abnutzbare Anlagen.- 1. Die Bewertungsfreiheit fr geringwertige Wirtschaftsgter des Anlagevermgens.- 2. Der Abschreibungsausgangsbetrag.- 3. Die steuerrechtliche Lsung des Nutzungsdauerproblems.- 4. Die steuerliche Regelabschreibung (Absetzung fr Abnutzung).- 5. Die Absetzung fr auergewhnliche Abnutzung (AfaA).- 6. Sonderabschreibungen.- c) Immaterielle Anlagegter.- d) Finanzanlagen.- e) Vorratsvermgen.- f) Rckstellungen.- g) Steuerfreie Rcklagen.- IV. Was bleibt von der Mageblichkeit der Handelsbilanz fr die Steuerbilanz?.- D. Einkunftsermittlung ber vereinfachte Methoden.- I. Der Vermgensvergleich nach 4 Abs. 1 EStG.- II. Der Gewinn als berschu der Betriebseinnahmen ber die Betriebsausgaben.- III. Der berschu der Einnahmen ber die Werbungskosten.- IV. Die Gewinnermittlung nach Durchschnittsstzen.- V. Die Schtzung des Gewinns nach 162 AO.- E. Einheitswerte und Einzelwerte als Steuerbemessungsgrundlagen.- I. Einheitswerte als Magre steuerlicher Leistungsfhigkeit.- II. Einheitswert des land- und forstwirtschaftlichen Vermgens.- III. Einheitswert des Grundvermgens.- a) Umfang des Grundvermgens.- b) Ertragswertverfahren.- c) Sachwertverfahren.- d) Kritik.- IV. Einheitswert des Betriebsvermgens.- a) Berechnung des Einheitswerts des Betriebsvermgens in einer Vermgensaufstellung.- b) Unterschiede zwischen Vermgensaufstellung und Steuerbilanz.- V. Nennwerte und Barwerte als Einzelwerte.- VI. Der gemeine Wert.- a) Der Grundgedanke.- b) Der gemeine Wert von nichtnotierten Anteilen.- 1. Berechnung des Vermgenswerts.- 2. Berechnung des Ertragshundertsatzes.- 3. Berechnung des gemeinen Werts aus Vermgenswert und Ertragshundertsatz.- 4. Kritik.- F. Reformbedrftigkeit der steuerlichen Rechnungslegung und Steuerreform.- G. bungsflle zur steuerlichen Bilanzierung.- Lsungshinweise zu den Kontrollfragen und bungsfllen.

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