Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL – Controlling, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitt Erlangen-Nrnberg, Veranstaltung: Finance / Controlling, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz zwischenzeitlich schwerer Kurseinbrche erwiesen sich Aktien in der Vergangenheit als mittel- bis langfristig rentable Investitionen. Sie konnten im Durchschnitt deutlich hhere Renditen als alternative Anlageformen, wie z. B. Staatsanleihen, erzielen. Dieser Renditeunterschied zwischen Aktien und weitestgehend risikolosen Anlagen wird als Risikoprmie bezeichnet. Ihre Hhe besitzt fr eine Vielzahl betriebswirtschaftlicher Bereiche praktische Relevanz. So treffen Kapitalmarktteilnehmer ihre Portfolioentscheidungen auf Basis zuknftiger Renditeerwartungen. Ebenso ist die Risikoprmie als Modellparameter zur Bestimmung von Eigenkapitalkosten sowohl fr Investitionsentscheidungen im Rahmen wertorientierter Unternehmensfhrung als auch fr die Unternehmensbewertung von zentraler Bedeutung. Aufgrund dieser wichtigen Stellung war ein 1985 verffentlichter Beitrag von MEHRA/PRESCOTT Anlass fr eine bis heute andauernde Diskussion ber die Hhe der Risikoprmie. Die Autoren zeigten, dass die in der Vergangenheit realisierten berschussrenditen in den USA deutlich zu hoch waren, als dass sie unter realistischen Annahmen mit dem aus der neoklassischen Theorie hergeleiteten Standardmodell erklrt werden knnen. Die daraus resultierende Problemstellung bezeichneten sie als das “Equity Premium Puzzle”. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die relevanten Determinanten der Risikoprmie zu identifizieren, um ein besseres Verstndnis des Equity Premium Puzzles zu ermglichen. Zudem soll ein breiter berblick ber Strken und Schwchen zukunftsorientierter Schtzmodelle gegeben werden. Hierzu erfolgt in einem Grundlagenteil zunchst eine Konkretisierung und Abgrenzung verschiedener Begriffsdefinitionen zur Risikoprmie. Zudem soll aufgezeigt werden, inwiefern das Equity Premium Puzzle aus dem fehlenden Erklrungsgehalt des konsumbasierten Bewertungsansatzes resultiert. Anschlieend wird untersucht, ob verschiedene Modifikationen des neoklassischen Modells eine przisere Herleitung der historischen berschussrenditen ermglichen. Das darauf folgende Kapitel beinhaltet einen Vergleich verschiedener Methoden zur Schtzung zuknftig erwarteter Risikoprmien. In einer kritischen Wrdigung werden abschlieend die Strken und Schwchen der unterschiedlichen Anstze diskutiert, wobei vor allem die Eignung der Modelle zur Ermittlung von Risikoprmien fr die Unternehmensbewertung analysiert wird.




