Description
Die vorliegende Arbeit entstand wlihrend meiner Tiltigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Fin3nzan31yse beim Schweizerischen BankYerein. Sie wurde iiberarbeitet und fertiggestellt wlihrend meiner Anstellung als verantwortlicher Leiter der Abteilung Instituionelle Anlageberatung und Portfolio Management bei der Bank Sarasin & Cie. Ich schulde all jenen, welche in irgend einer Form zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben, meinen herzlichsten Dank. Den wohl grossten Dank aber gebiibrt meinem Lehrer und Doktorvater, Prof. Dr. Erwin W. Heri, der mich wlihrend all den Jahren kritisch, aber immer motivierend, begleitete. Er verstand es nicht nur, mich fUr die Methoden der Okonometrie zu begeistem, sondem lehrte mich auch, dass die wahre Faszination der empirischen Forschung nicht zuletzt auch in ihrer praktischen Relevanz zu finden ist. Dankbar bin ich Prof. Dr. Heinz Zimmermann, fUr die kritische Durchsicht der Manuskripte, fUr seine Anregungen und VerbesserungSVOrSChlage und fUr die Bereitschaft das Korreferat zu iibemehmen. Sehr verbunden bin ich auch meinen Kollegen Dr. Rudolf LOrtscher, Dr. Ulrich Niederer und Lukas Gehrig, dannzumal Teammitglieder der Gruppe fUr Quantitatives Investment Research, sowieProf.Dr. Richard Burgess (University ofTulsa/Oklahoma). Siehaben mitkonstruktiver Kritikmeine empirische Arbeit bereichert und sind mit beim Autbau der Datenbanken und bei der Programmierung diverser SAS-Software Applikationen hilfreich ZUI Seite gestanden. Dankbar bin ich femer auch Prof. Dr. Charles Nelson (University of Washington), fUr seine Diskussionsbereitschaft. Er hat mit zahlreichen Anregungen, anIasslich eines Forschungsseminars im Studienzentrum Gerzensee, die empirische Ausgestaltung von Kapitel 2 positiv beeinflusst. 1: Die Effizienzmarkthypothese: Einleitung und Grundlagen.- 1. Einleitung, Ziel und Datengrundlagen.- 1.1. Aufgabenstellung und Ziel der Arbeit.- 1.2. Aufbau der Arbeit.- 1.3. Datenbasis.- 2. Die Effizienzmarkthypothese (EMH): Kurze Einfuhrung in das Konzept und berblick ber die frhe Diskussion.- 2.1. Die Modellierung von FAMA.- 2.1.1. Schwache Effizienz (“weak-form efficiency”).- 2.1.2. Mittelstarke Effizienz (“semistrong-form efficiency”).- 2.1.3. Starke Effizienz (“strong-form efficiency”).- 2.2. Kritik und weitere Anstze.- 2.2.1. Die formale Debatte: Der Beitrag der “Informationskonomen”.- 2.2.2. Die Bedeutung von Informationskosten.- 2.2.3. Die Bedeutung von Transaktionskosten.- 3. Zum Begriff der Markteffizienz: Abschliessende Betrachtung zur Verwendung des Konzeptes.- 4. Aktienmarktineffizienzen: Identifikation und Selektion.- 2: Der Aktienmarkt und die, “Overreaction”-Hypothese: Theorie und empirische Evidenz.- 1. Einleitung.- 2. Die “Overreaction”-Hypothese.- 2.1. “Excess Volatility” und “Mean Reversion”: Darstellung der empirischen Phnomene.- 2.1.1. “Excess Volatility”.- 2.1.2. “Mean Reversion”.- 2.2. konomische Fundierung und Erklrungsanstze zur Hypothese “berschiessender” Aktienmrkte.- 2.2.1. “Noise Trading” bzw. “Fads & Fashions”-Anstze.- 2.2.2. Gleichgewichtsanstze mit rationalen Marktteilnehmern.- (a) Ein berblick.- (b) Nachfrage nach Portfolio Insurance als Erklrungsansatz “berschiessender” Aktienmrkte.- 2.3. Zusammenfassung und Folgerung fr die weitere Analyse.- 3. “Mean Reversion” – Empirische Evidenz fr die Schweiz 46.- 3.1. Grundstzliche berlegungen zur Testmethodologie.- 3.1.1. Zur Bedeutung negativ autokorrelierter Returns.- 3.1.2. Stationre und nicht-stationre Prozesse: Trendspezifikation.- 3.1.3. Testspezifikation.- 3.2. Der Varianz Ratio-Test.- 3.3. Untersuchung mit Jahresdaten.- 3.3.1. Schtzung der empirischen Verteilung der Varianz Ratio-Teststatistik (Randomization-Experiment).- 3.3.2. Darstellung der Testergebnisse.- 3.4. Untersuchung mit Monatsdaten.- 3.5. Erste Ergebnisanalyse und Interpretation fr das weitere Vorgehen.- 4. Kombination von AR(1)- und Random Walk-Prozess.- 4.1. Darstellung des Preisbildungsprozesses.- 4.2. Die Bedeutung der transitorischen Komponente fr die Varianz des Preisbildungsprozesses (Varianzdekomposition).- 4.3. Schtzergebnisse aus der Varianzdekomposition.- 4.3.1. Berechnung auf der Basis von Jahreswerten.- 4.3.2. Berechnung auf der Basis von Monatswerten.- 5. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen.- 3: Saisonale Aktienmarktineffizienzen: Darstellung und empirische Evidenz.- 1. Einleitung.- 2. Monatliche Return Anomalie: Month-of-the-Year oder Januar Effekt.- 2.1. Empirische Untersuchung fr die Schweiz.- 2.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 2.1.2. Darstellung der Ergebnisse.- 2.2. Anstze zur Erklrung des Januar Effektes.- 2.2.1. Das Risiko als erklrende Variable.- 2.2.2. Informationsverffentlichung als erklrende Variable (“information hypothesis”).- 2.2.3. Institutionsbedingte Grnde als erklrende Variable.- (a) Steuerbedingte Grnde (Die Tax-Loss-Selling Hypothese).- (b) Weitere, institutionsbedingte Grnde.- 2.2.4. Psychologische und weitere Grnde als erklrende Variable.- 3. Tgliche Anomalie: Day-of-the-Week Effekt oder Weekend Effekt.- 3.1. Empirische Untersuchung fr die Schweiz.- 3.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 3.1.2. Darstellung der Ergebnisse.- 3.2. Erklrungsanstze zum Day-of-the-Week Effekt.- 3.2.1. Der Informationsansatz.- 3.2.2. Anstze aufgrund struktureller und institutioneller Gegebenheiten.- 3.2.3. Psychologische Erklrungsanstze.- 4. Weitere saisonale Anomalien.- 4.1. Der Holiday Effekt.- 4.2. Der Beweekly Effekt.- 4.3. Der Friday the Thirteenth Effekt.- 5. Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse.- 5.1. Der Month-of-the-Year Effekt.- 5.2. Der Day-of-the-Week Effekt.- 4: Relative Aktienmarirtineffizienzen: Theorie und empirische Evidenz.- 1. Einleitung.- 2. Der Small Firm Effekt (Size Effekt).- 2.1. Die Bedeutung der Transaktionskosten.- 2.2. Probleme bei der Schtzung des Risikos (“thin trading”).- 2.3. Empirische Untersuchung fr die Schweiz.- 2.3.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 2.3.2. Statistische Eigenschaften der Portefeuillereturns.- 2.3.3. Der Size Effekt – ein zyklisches Phnomen.- 3. Der Price/Earnings Effekt (P/E-Effekt).- 3.1. Empirische Untersuchung fr die Schweiz.- 3.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 3.1.2. Statistische Eigenschaften der Portefeuillereturns.- 4. Der Dividend Yield Effekt (DY-Effekt).- 4.1. Empirische Untersuchung fr die Schweiz.- 4.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 4.1.2. Statistische Eigenschaften der Portefeuillereturns.- 5. Relative Interdependenzen.- 6. Zusammenfassung und bisherige Ergebnisse.- 6.1. Der Small Firm Effekt.- 6.2. Der Price/Earnings Effekt.- 6.3. Der Dividend Yield Effekt.- 6.4. Relative Interdependenzen.- 5: Zusammenfassung und Schlussfolgerungen.- 1. Zusammenfassung.- 2. Schlussfolgerungen fr die Theorie effizienter Mrkte.




