Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL – Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gesetzgeber verabschiedete am 14. August 2007 das Unternehmensteuerreformgesetz (UntStRefG) 2008. Das Ziel dieser Neuregelungen ist die Verbesserung der Standortattraktivitt Deutschlands durch eine Senkung der Unternehmenssteuern. Durch eine geringere Steuerbelastung soll bewirkt werden, dass die Unternehmensgewinne nicht ins Ausland verlagert werden und somit das Steueraufkommen in Deutschland gesichert bleibt. (…) Die Gewerbesteuer ist in Gemeinden mit hohen Gewerbesteuerhebestzen von nun an die dominierende Unternehmensteuer. Dies wird vor allem an den verschrften Regelungen bei den Hinzurechnungen aus Finanzierungsentgelten deutlich, da es selbst bei einem negativen Betriebsergebnis vorkommen kann, dass Gewerbesteuer gezahlt werden muss. Dies bedeutet, dass nicht nur Steuern auf die Gewinne gezahlt werden, sondern dass auch bei Unternehmen mit erwirtschafteten Verlusten durch mgliche Hinzurechnungen eine Gewerbesteuerlast entstehen kann, die aus der Substanz des Unternehmens – also dem Vermgen – heraus bezahlt werden muss. Somit ist die Gewerbesteuer keine reine Objektsteuer, sondern es besteht eine starke Tendenz zu einer Substanzbesteuerung. Aus diesem Grund mssen die Tatbestnde der Hinzurechnungsvorschriften in der Unternehmenspraxis strker in die Planung einbezogen und ggf. darauf reagiert werden. In diesem Sinne ist das Ziel dieser Arbeit Gestaltungsmglichkeiten aufzuzeigen, die zu einer Vermeidung gewerbesteuerlicher Hinzurechnungen aus Finanzierungsentgelten fhren. Dazu wird zunchst die neue Rechtslage durch das UntStRefG 2008 mit Bezug auf die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen im Allgemeinen und die einzelnen Hinzurechnungstatbestnde im Besonderen dargestellt. Darauf aufbauend werden Gestaltungsmglichkeiten vorgestellt, durch die Unternehmen eine erhhte Steuerlast durch die gewerbesteuerlichen nderungen des UntStRefG 2008 vermeiden knnen. Durch die Aktualitt des Themas existieren bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Monographien, die sich explizit mit den Hinzurechnungen aus Finanzierungsentgelten beschftigen. Deshalb flieen in die vorliegende Arbeit vor allem die aktuellen Gesetzestexte, Beitrge in einschlgigen Fachzeitschriften und die Ideen des Autors ein.




