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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL – Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, BVL Campus gGmbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Das aus betriebswirtschaftlicher Sicht wahrscheinlich aufflligste Merkmal des Mittelstandes, ist die Art ihrer Finanzierung, die im Vergleich zu groen Unternehmen und Konzernen wesentlich undifferenzierter betrieben wird. Mittelstndische Unternehmen finanzieren sich in Deutschland berwiegend ber klassische Bankkredite. Sie weisen mit durchschnittlich ca. 8% eine uerst niedrige Eigenkapitalquote auf, die im Vergleich zu Grounternehmen als gering anzusehen ist. Der fr mittelstndische Unternehmen schwierige Zugang zum Kapitalmarkt erschwert die Kapitalbeschaffung und fhrt zu einer recht hohen Abhngigkeit von der Kreditfinanzierung. Unabhngig von der Problematik der Mittelstandsfinanzierung steht im Vordergrund die radikale Vernderung der Bankenaufsicht internationaler Institute. Der Baseler Ausschuss hat eine Anpassung der Eigenkapitalunterlegungsvorschriften, deren bisherige Regelungen im Wesentlichen bereits seit 1988 gelten, eine Rahmenvereinbarung zur “Internationalen Konvergenz der Kapitalmessung und Eigenkapitalanforderung” erarbeitet, kurz “Basel II” genannt. Ziel dieser Vereinbarung ist es, das internationale Finanzsystem zu strken, da die bisherigen Regelungen der Dynamik der Mrkte nicht mehr gerecht wurden. Eine tragende Sule dieser Rahmenvereinbarung ist die risikogerechte Unterlegung von Krediten mit Eigenkapital. Anhand von internen oder externen Ratings wird festgelegt in welcher Hhe die Kredite mit Eigenkapital zu unterlegen sind. Fr risikoreiche Kredite mssen die Banken mehr Eigenkapital unterlegen als fr scheinbar sichere. Demzufolge wird die Kapitalaufnahme fr kleine und mittelstndische Unternehmen erschwert, da sich die Kreditkosten entsprechend der Risikokosten anpassen. Als Folge dessen werden die Ratings von Unternehmen immer wichtiger in Verbindung mit der Aufnahme von Krediten. Diese Arbeit soll sich zunchst mit den Vorschriften der Baseler Ausschsse beschftigen und dann den Fokus auf die Probleme und Chance des Ratings von mittelstndischen Unternehmen legen. Der Verfasser verzichtet hierbei auf die Darstellung der verschiedenen Ratingsystematiken sowie dem Ratingverfahren.

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